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StrategieDas Unternehmen zukunftssicher gestalten

In Kooperation mit Wissenschaftlern der ETH Zürich haben wir eine Vision für unser Unternehmen entwickelt. Die Intention: Künftige Herausforderungen erkennen, die wesentlichen Voraussetzungen schaffen, das Unternehmen fit für die Zukunft machen, natürlich Arbeitsplätze sichern. Am Ende war ein Papier entstanden, das unsere künftige strategische Ausrichtung definiert. Diese Strategie umfasst im Kern folgende Punkte:

Vom Komponentenlieferanten zum Systemlieferanten

Früher haben wir unseren Kunden lediglich einzelne Bauteile geliefert. Heute bearbeiten wir vor allem Motor- und Getriebekomponenten und montieren komplette Antriebssysteme. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden bei Bedarf mit viel Erfahrung und Know-how beispielsweise in Forschung, Entwicklung und Konstruktion einzelner Bauteile und Systeme. Der Wandel vom Komponentenlieferanten zum Systemzulieferer, wichtiger Baustein unserer Unternehmensstrategie, ist vollzogen.

Heterogenes Kundenportfolio

Wir haben aus den Krisen der Vergangenheit gelernt und in den vergangenen Jahren unser Kundenportfolio neu strukturiert. Unsere Strategie sieht heute nur mehr exklusive und langfristige Aufträge für Premiumkunden vor. Jeder Auftrag entspricht einem Volumen von maximal 20 Prozent unserer gesamten Produktion; ein Großteil unserer Aufträge hat eine Laufzeit von mindestens acht Jahren. Hinzu kommt, dass Weber bei 90 Prozent aller Kunden alleiniger und damit exklusiver Zulieferer ist. Dank dieser Risikoverteilung sind wir wirtschaftlich sehr stabil aufgestellt und auch gut gegen künftige Krisen gewappnet. Damit sind wir unseren Kunden auch künftig ein absolut zuverlässiger Partner.

Technologieführerschaft verteidigen

Weber Automotive setzt seit vielen Jahren konsequent auf modernste Fertigungstechnologie. Dabei sind wir ständig auf der Suche nach neuen Methoden und Verfahren. Und wir arbeiten unermüdlich daran, Produkte und Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Stets mit dem Ziel, das Optimum für unsere Kunden herauszuholen. Nur so können wir ihrem Anspruch an die Qualität unserer Produkte und Leistungen gerecht werden. Zahlreiche Auszeichnungen namhafter Hersteller wie Ford, Chrysler oder Cummins, die Anerkennung als Benchmark-Unternehmen sind ein Beleg dafür, das unsere Strategie stimmt.

Mit Wachstum Standorte sichern

Die Zeichen stehen klar auf Wachstum, die Ziele sind gesteckt. Konkret heißt das: Die Produktionsflächen am Hauptsitz Markdorf werden in der Zukunft wachsen. Umliegende Grundstücke für den Ausbau sind vorhanden. Auch der Standort in Neuenbürg hat sich nach einer umfassenden Konsolidierung und Neuausrichtung prächtig entwickelt und dank langfristiger, exklusiver Aufträge stabilisiert. Auch hier werden wir die Kapazitäten kontinuierlich ausbauen, neue Arbeitsplätze schaffen und Umsatzanteil und Output mittelfristig etwa verdoppeln. Die Perspektiven sehen für den noch jungen Standort in Bernau bei Berlin ganz ähnlich aus. Der Standort Bernau ist für uns von strategischer Bedeutung. Hier, in und um die attraktive Metropole Berlin finden wir die Fachkräfte, junge, hochqualifizierte Mitarbeiter, die wir für unser Wachstum dringend brauchen. Rund 30 Millionen Euro haben wir hier bereits in modernste Fertigungstechnologie investiert. In den nächsten Jahren werden noch weitere 50 Millionen Euro nach Brandenburg fließen.

Internationalisierung eröffnet neue Märkte

Der Schritt über den großen Teich, die Übernahme des Werkes in Auburn Hills im Speckgürtel der Autostadt Detroit war ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung unseres Unternehmens. Das Werk in Auburn Hills hat eine herausragende Perspektive – die Infrastruktur ist beinahe perfekt, es gibt viele große und attraktive Kunden im unmittelbaren Umfeld sowie engagierte und qualifizierte Mitarbeiter. Auburn Hills ist bereits ein wichtiger Baustein unserer Unternehmensgruppe. Wir werden die Produktionskapazitäten in Auburn Hills weiter ausbauen und so den Standort USA nachhaltig stärken.

Natürlich blicken wir auch längst über die Grenzen Europas und der USA hinaus. So gibt es Anfragen von Kunden aus Südamerika, die sich schon allein aus logistischen Gründen ein Weber-Werk in ihrer Nähe wünschen. Und natürlich ist auch der asiatische Wirtschaftsraum eine vielversprechende Option. Konkrete Pläne dazu gibt es aber zwar noch nicht. Aber wir werden diese Märkte weiter beobachten und zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Schritte einleiten.