Skip to main content

NewsAktuelle Nachrichten

Weber verabschiedet einen der ersten Vollzeitmitarbeiter

Valentino DiGregorio ist seit 1973 im Unternehmen - Mit 68 Jahren geht er nun in den Ruhestand

Markdorf (jul) Nach fast 43 Jahren bei der Firma Weber Automotive GmbH ist Valentino DiGregorio am Freitag in den Ruhestand verabschiedet worden. Eigentlich ist der 68-Jährige schon vor rund zweieinhalb Jahren in Rente gegangen. „Aber es hat mir so gut gefallen, dass ich noch weiterarbeiten wollte“, sagt DiGregorio.

„Er gehörte zu den ersten Vollzeitkräften in der Produktion, die damals noch in Wendlingen im Deggenhausertal war“, sagte Firmengründer Albert Weber. DiGregorio kam 1970 nach Markdorf, er folgte damals seinem Vater – einem italienischen Gastarbeiter, der Frau und Kinder in der Heimat gelassen hatte. Nach ein paar Jahren bei Alpla wechselte DiGregorio zum 1. Oktober 1973 zu Weber und fertigte in der umgebauten Scheune in Wendlingen unter anderem Teile für ZF und Maybach, aber auch Bosch und Hilti. „Schon damals haben wir in drei Schichten produziert“, berichtete Weber. Von den rund zehn Angestellten, die damals angefangen hatten, ist DiGregorio nun der Letzte, der in den Ruhestand geht.  

In den fast 43 Jahren erlebte er auch die rasante Entwicklung der Weber Automotive GmbH. Von der Scheune ging es zunächst in die Daimlerstraße und später an den jetzigen Standort in der Otto-Lilienthal-Straße. Eingesetzt war er in unterschiedlichen Produktionsbereichen. Zuletzt fertigte er die großen Zylinderköpfe für Dieselmotoren von Cummins. Pro Schicht entstehen davon rund 40 Stück.  

„Er hat uns nicht nur über all die Jahre die Treue gehalten, sondern ist auch nach dem Renteneintritt geblieben“, sagt Weber. Er dankte DiGregorio für seine Loyalität und Verlässlichkeit. „Sie sind ein Vorbild für die junge Generation und unsere vielen Mitarbeiter“, sagte Weber.  

„Die Zeit hier war sehr schön. Der Betrieb ist meine zweite Familie“, sagte DiGregorio. In seiner Freizeit wolle er sich zunächst seinem Garten widmen, im August heirate eines seiner vier Kinder. Dann stehe noch eine kleine Operation an. „Und dann rufe ich vielleicht auch schon wieder bei Weber an und frage ob er nicht etwas für mich zu tun hat“, sagt der gebürtige Italiener mit einem Schmunzeln.