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Netzwerkabend bei der Firma Weber Automotive GmbH

Geschäftsführer Albert Weber gibt Einblicke in die Produktion

1969 begann der damals 19-jährige Albert Weber in einem umgebauten Hühnerstall des elterlichen Bauernhofs auf zwei Drehbänken komplexe Drehteile herzustellen – dies war der Beginn für eine beachtliche Entwicklung, die das Markdorfer Unternehmen an die technologische Spitze der Automobilzulieferer geführt hat. Beim Markdorfer Netzwerkabend, den Andreas Lang und Rainer Zanker zum neunten Mal organisiert hatten, konnten sich 50 geladene Gäste ein Bild von Entwicklung und Produktion von Weber Automotive machen.

Gastgeber Albert Weber ist immer für eine Überraschung gut. Zu Beginn der Veranstaltung ließ er einen Chrysler mit einem eingebauten Vier-Zylinder-Motor vorfahren.


„Man glaubt gar nicht, wie viel Technik in diesen Hallen steckt“, zeigte sich Thomas Dworak von der Fahrschule „Yellow“ beeindruckt. Nicola Gebert, Landratsamt Arbeitsvermittlung, nahm zum siebten Mal an einem Netzwerkabend teil: „Ich finde es super, Firmen kennen zu lernen und dabei neue Kontakte zu knüpfen.“

Albert Weber freute sich über das Interesse an seinem Unternehmen, dass er gemeinsam mit seinen Söhnen Christian und Daniel nach dem Leitsatz „Qualität setzt sich durch“ führt. Von Organisator Andreas Lang bekam Weber den Netzwerk-Award überreicht, den jeder Gastgeber als Dankeschön erhält. „Schön, dass sich so viele für unseren Netzwerkabend interessieren“, so Lang – trotz dem Champions-League-Halbfinal-Kracher Real Madrid gegen Bayern München. Zu diesem Augenblick wusste noch keiner der Anwesenden, dass das sich das Spiel zu einem Elfmeter-Krimi entwickeln und man noch genügend Zeit zum Mitzittern haben würde. „Wir wollen heute Gas geben, so wie es unsere Natur ist“, sagte Weber zur Begrüßung.

Bei der Führung durch die Produktionshalle zeigte Werksleiter Thomas Fiebig, wie Motorblöcke und Zylinderköpfe hergestellt werden. Von kleinen Exklusivserien bis zum Serienbedarf, Prototypen, Nullserie zur Anlauf- oder Auslaufproduktion, Fahrzeuge, Lastwagen, Sonderfahrzeuge oder Schiffe: Weber Automotive bedient flexibel die gesamte Bandbreite der Automobilindustrie. Das Unternehmen gehört hierbei zu den Weltmarktführern und hat laut Albert Weber ein klares Ziel: Der Top 2 Zulieferer zu werden. „Und die Anzeichen stehen gut, dass wir das schaffen“, so der Geschäftsführer. Am Standort Markdorf arbeiten derzeit rund 400 Mitarbeiter, in Laufe des Jahres sollen 70 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Umsatz lag 2011 bei 90 Millionen Euro. Neben der Qualität setzt die Firma vor allem auf Innovation. Der Zukunft sieht man hier beruhigt entgegen – das Geschäft läuft. Und auch die Netzwerkabende laufen: Der nächste ist bereits in Planung.