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Ein guter Blick auf die Berufe der Region

Für viele Schüler der Werkrealschule am Bildungszentrum Markdorf steht sie bald an: die Suche nach einer Ausbildungsstelle!

Markdorf  Aber welche Firma soll man anschreiben? Welcher Beruf ist überhaupt der richtige? Welche Ausbildungsmöglichkeiten bietet die Region? Diese und viele weitere Fragen wurden den Jugendlichen gestern bei der Veranstaltung „Marktplatz Beruf“ im Bildungszentrum beantwortet.

So viele Firmen wie noch nie, insgesamt 34, präsentierten sich an Ständen im Eingangsbereich des Bildungszentrums. 55 Berufe wurden von diesen Betrieben dargestellt: Vom Koch bis zum Metallbauer, von der Feinmechanikerin über die Bankkauffrau bis hin zu Friseur oder dem technischen Zeichner: Die Bandbreite der ausgestellten Berufe bot einen umfassenden Blick auf die Berufschancen in der Region. „Hier herrscht ein reges Treiben, so wie es sich für einen Marktplatz gehört“, freute sich Helmut Faden, Schulleiter der Werkrealschule, bei der Begrüßung der Gäste. Zu seiner großen Freude waren nicht nur Schüler gekommen, sondern auch viele Eltern nutzten die Gelegenheit um sich zu informieren, welche berufliche Richtung ihr Nachwuchs einschlagen könnte. Besonders freute sich Faden aber über die Anwesenheit vieler ehemaliger Schüler, die nun als Auszubildende - oder gar Meister - der Firmen in der Region nun in die Schule zurückgekehrt waren.

„Die Jugendlichen sind sehr neugierig“, kann Coskun Bucan berichten. Er ist im zweiten Lehrjahr bei der Konrad Knoblauch GmbH als technischer Zeichner. Gemeinsam mit Carina Rimmele hat er den Auftritt des Unternehmens selbst gestaltet und organisiert, wie die Ausbilderin Renate Geßler unterstreicht. Wie an vielen anderen Stellen stehen auch bei Knoblauch die Azubis am Stand, um sich um die Fragen der fast gleichaltrigen Interessenten zu kümmern. „Bei Gleichaltrigen ist die Hemmschwelle viel niedriger“, ist auch Faden überzeugt. „Die Schüler sind aber noch sehr zurückhaltend, warum auch immer“, fügt Bucan an. Oftmals müssten die Eltern ihre Kinder noch sehr drängen und dazu auffordern, jetzt ein Gespräch zu beginnen oder eine Frage zu stellen.

Zwischen den Ständen trifft man auch Dietmar Künzig, Personalchef bei Weber Automotive. „Ich habe mich bewusst von unserem Stand entfernt. Die Azubis sind da und unterhalten sich mit den Schülern, da müssen wir als Erwachsene uns gar nicht dazwischensetzen“, ist seine Meinung. Er sieht einen großen Vorteil in der Veranstaltung. „Wir requirieren aus dem Bildungszentrum unsere Auszubildende, und wenn wir unsere Azubis aus der Schule holen, müssen wir uns hier auch präsentieren. Wir sind ein regionaler Arbeitgeber und wollen auch aus der Region die Arbeitnehmer haben“, formuliert es Künzig.

Neben den zahlreichen Informationsständen können die Jugendlichen auch an Test-Bewerbungsgesprächen teilnehmen, die sie auf die realen Bewerbungen vorbereiten sollen. Für die Schüler ein hochprofitabler Termin wenn es um die Zukunftsplanung geht, der von der Schule in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club organisiert wurde.

(Erschienen: 21.11.2011 11:25)