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HistorieStationen einer Erfolgsgeschichte

Schon mit 15 Jahren weiß Albert Weber, was er werden will: Unternehmer. Nein, den Bauernhof des Vaters zu übernehmen, das kommt für ihn nicht in Frage. Weber, Visionär, aber vor allem Macher, hält Wort. Und gründet schon bald nach der Ausbildung seine eigene Firma. Damit nimmt eine Erfolgsgeschichte ihren Lauf, die Weber an die Spitze der globalen Fahrzeugzulieferindustrie führt. Eine Geschichte mit vielen wegweisenden Begegnungen, aufregenden und glanzvollen Momenten.


1969

Albert Weber macht sich mit einer gebrauchten Drehbank im Hühnerstall des Vaters selbständig. Schon bald fertigt er komplexe Drehteile für MTU und ZF Friedrichshafen. Damit nimmt eine fulminante Erfolgsgeschichte ihren Lauf.


1976

Albert Weber übernimmt die Kyburz KG, dort absolvierte er von 1964-1968 seine Lehre als Werkzeugmacher. Mit gerade mal 26 Jahren steht er jetzt an der Spitze eines Unternehmens mit insgesamt 45 Mitarbeitern. Weber holt den Betrieb binnen eines halben Jahres aus den roten Zahlen; in den ersten sieben Jahren unter Webers Führung verdreifacht das Unternehmen sein Produktionsvolumen. Die Aufträge kommen nun auch von Maschinenbauern wie Heidelberger Druckmaschinen, großen Zulieferern wie Schaeffler und Automobilherstellern wie BMW, Porsche, Daimler und anderen.


1987

Weber nutzt die Chance, die Schramme GmbH zu übernehmen, ein Wettbewerber in unmittelbarer Nachbarschaft. Samt Flächen und Gebäuden, Produktionsmitteln, Kunden und natürlich Mitarbeitern. Weber Automotive beschäftigt damit insgesamt rund 100 Fachkräfte und dehnt die Produktionskapazitäten weiter aus.


1996

Die Firma Jung in Neuenbürg ist doppelt so groß wie Weber Automotive und ein harter Wettbewerber. Dennoch gerät das Unternehmen in Turbulenzen; als Jung zum Verkauf steht, greift Weber konsequent zu, nicht zuletzt, um das Produktspektrum im Bereich der Antriebskomponenten sinnvoll zu ergänzen. Die Übernahme markiert zudem den Beginn der internationalen Expansion unseres Unternehmens. Weber Automotive beschäftigt 1996 rund 300 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland, Ungarn und in Charleston in den USA. Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum.


1999

Ab 1997 entsteht am Standort Markdorf ein neues Technologiezentrum – moderne Industriearchitektur mit Beton, Stahl und viel Glas. In den Hallen mit einer Nutzfläche von etwa 40.000 Quadratmetern sind auf mehreren Ebenen Entwicklung und Produktion untergebracht. Ende 1998 zieht das Unternehmen ein.


2005

Daniel Weber übernimmt die Werksleitung von Weber Automotive in Charleston im Südosten der USA. Seine Aufgabe: Den noch kleinen Standort auf- und ausbauen, Mitarbeiter finden und neue Kunden akquirieren. Der damals 25-Jährige zieht einen Großauftrag von GM für die Produktion von 3,2 Millionen Kurbelwellen an Land. Und Cummins, weltweit größter Hersteller von Dieselmotoren für Nutzfahrzeuge, erteilt Weber einen Auftrag zur Bearbeitung von Motorblöcken und Zylinderköpfen.


2006

In zehn Jahren Forschungsarbeit entwickelt die Weber-Tochter Fibertech das heute patenrechtlich geschützte E-LFT-Verfahren, um Leichtbauteile aus Faserverbundstoffen für Karosseriestrukturen industriell herzustellen. 2006 startet das Unternehmen die Serienproduktion.


2010

Wieder steckt die Wirtschaft weltweit in der Krise, wieder straucheln viele Wettbewerber. Weber Automotive hingehen wächst weiter. Görtz & Schiele meldet 2008 Insolvenz an und gibt sein US-Werk in Auburn Hills im Norden der Autostadt Detroit auf. Weber übernimmt und stärkt damit den Standort USA.


2014

Weber Automotive eröffnet ein neues Werk in Bernau bei Berlin. Am Brandenburger Standort werden im Auftrag verschiedene Hersteller und Zulieferer beispielsweise Zylinderkurbelgehäuse und andere Motoren- und Getriebeteile bearbeitet.


2015

Das Werk in Neuenbürg wächst. Bis 2018 wird die Produktionsfläche verdreifacht, 150 neue Arbeitsplätze entstehen. Großaufträge von Daimler, Porsche und VW machen den weiteren Ausbau der Kapazitäten erforderlich, obwohl gerade erst eine neue Halle bezogen wurde. Dafür investiert Weber einen zweistelligen Millionenbetrag.


2015

Weber Automotive übernimmt mit Kauf im Dezember 2015 die Mehrheit der SaarOTEC. Das Unternehmen mit Sitz in St. Ingbert ist einer der Top-10-Anbieter für die Komplettbearbeitung von Motorblöcken in Deutschland. Die Übernahme ist ein wichtiger Baustein der internationalen Wachstumsstrategie von Weber Automotive.


2016

Investmentgesellschaft ARDIAN wird Gesellschafter bei der Weber Automotive GmbH. Die Weichen für weiteres Wachstum werden gestellt, die Gründerfamilie Weber bleibt signifikant am Unternehmen beteiligt.