Weber is looking for a business partner for the subsidiary company FibertechFollowing you can read the original text, published in a local paper: Der Markdorfer Unternehmer Albert Weber setzt trotz der Wirtschaftskrise auf Expansion – und zwar nicht nur mit der Weber Motor GmbH, für die ein neuer Standort in Brandenburg geplant ist, sondern auch mit der Unternehmenstochter Weber Fibertech.[Translate to english:] Markdorf (gup) Als Technologieführer bekannt geworden ist Weber Fibertech mit der eigenentwickelten Heckklappe für den Smart, deren Faserverbundtechnologie eine Gewichtsersparnis von 45 Prozent gegenüber der ersten Generation der Heckklappen ermöglichte. Die Gewichtsreduktion dürfte in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle in der Automobilentwicklung spielen, zeigt sich Weber überzeugt. Denn aufgrund immer strengerer Emissionsrichtlinien müssten Autos künftig deutlich leichter werden. Die Folge: Der Markt könnte bald schon gesamte Fahrgastzellen in Faserverbundtechnik nachfragen.
Um für diese Entwicklung gerüstet zu sein, schaut sich Weber derzeit nach einem starken Partner für Weber Fibertech um. Gefragt, so Weber gegenüber dem SÜDKURIER, sei ein Unternehmen, das in dieser Branche zu den Marktführern zähle. Um bei entsprechendem Anziehen der Nachfrage agieren zu können, sei Weber Fibertech zu klein: Es fehlen Fertigungsmöglichkeiten für große Volumina und es fehlt ein weltweites Vertriebsnetz. Noch in 2010 soll ein Joint-Venture mit einem potenten Partner besiegelt werden, kündigt Weber an. Erste Gespräche mit möglichen Partnern laufen bereits, sagt der Unternehmer. Konkrete Namen könne er aber noch nicht nennen. Geplant ist, dass Weber Fibertech in der Position des Minderheitsgesellschafters sei und die Firma selbst somit ein Geschäftsbereich des großen Partnerunternehmens wäre.
Sorgen um den Abzug von Personal oder Produktion aus Markdorf müsse man sich aber keine machen, betont Weber. Die Entwicklung bleibe vor Ort und der Markt verspreche Wachstum. „Das wird den Standort Daimlerstraße stärken, nicht schwächen.“ Noch keineswegs in trockenen Tüchern hingegen ist der neue Motorenstandort in Brandenburg. „Der letzte Knopf ist da noch nicht dran“, sagt Weber, den es ärgert, dass die Politik kurz vor den Wahlen im September so rasch mit der Meldung in die Öffentlichkeit geprescht sei. Noch seien nicht alle Verträge unterschrieben. Zudem sei die Finanzierungsfrage, die auch von Zuschüssen abhängt, nicht endgültig geklärt. Geplant ist in Grünheide die Ansiedlung der kompletten Motorenmontage. Entwicklung und Produktion der Kernbauteile sollen in Markdorf verbleiben. |

