Weber Motor will construct engines in the future in BerlinFollowing you can read the original text, published by a local paper: MARKDORF - Die Weber Motor GmbH verlegt ihre Zentrale von Markdorf nach Brandenburg. Für rund 30 Millionen Euro will Firmenchef Albert Weber vor den Toren Berlins einen neuen Standort aufbauen und 200 neue Stellen schaffen. Die Weber Automotive GmbH bleibt aber in Markdorf. Das hat der Firmenchef auf SZ-Anfrage bestätigt.[Translate to english:] Eine 30-Millionen-Investition mitten in der größten Krise, die die deutsche Automobilindustrie je erlebt hat? Das klingt zwar ziemlich abenteuerlich - passt aber zu Albert Webers unternehmerischer Philosophie, die ihn letztlich groß gemacht hat. "Unser Grundsatz war immer, sich antizyklisch zu verhalten. Denn nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch", sagt Weber. Ja, auch er spricht von der größten Krise in der 40-jährigen Firmengeschichte, und ja, in den vergangenen Monaten führte an ausgedehnter Kurzarbeit kein Weg vorbei. Doch, so Weber: "Das Licht am Ende des Tunnels ist mittlerweile erkennbar." Zumindest in der Produktion seien mittlerweile nur noch rund zehn Prozent der Beschäftigten von Weber Motor GmbH und Weber Automotive GmbH in Kurzarbeit.
Albert Weber geht zwar davon aus, dass die Krise noch bis Ende 2010 andauern wird, langfristig sieht er für seine Unternehmen aber so gute Perspektiven, dass er bereits jetzt Nägel mit Köpfen machen will. Allerdings nicht in Markdorf. Motoren will Weber künftig im brandenburgischen Grünheide am Rand von Berlin bauen. Vor dem Hintergrund, dass der Schadstoffausstoß von Autos eine immer grßere Rolle spielen wird, ist der Firmenchef davon überzeugt, dass der Bedarf an kleinen, kompakten und leistungsstarken Motoren für Hybridantriebe im automobilen Bereich stark steigen wird. "Die Welt wird sich drastisch verändern", sagt er. Erhebliches Wachstumspotenzial sieht Weber außerdem im Bereich der Freizeitmobilität. Baubeginn noch dieses Jahr Er selbst wird mit seiner Weber Automotive GmbH in Markdorf bleiben - und will mit ihr ab 2011 wieder "in gesunden Schritten wachsen". Für den Motorenbau sah Weber in der Gehrenbergstadt keine Expansionsmöglichkeiten. "Die verkehrstechnische Infrastruktur ist für Weber Motor entscheidend", sagt er. Dass die Bodenseeregion diesbezüglich erheblichen Nachholbedarf hat, ist hinlänglich bekannt. Grünheide liegt direkt an der Autobahn, ist ans Berliner S-Bahn-Netz angeschlossen, und der Flughafen ist auch nicht weit. "Logistisch perfekt", sagt Weber. Für Brandenburg sprach aus seiner Sicht außerdem die Nähe zu Universitäten und anderen Hochschulen. Und: Für Investitionen im Osten gibt's Fördermittel von der EU.
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