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30.08.2007

Faserverbundwerkstoffe für die Großserie

Automobil-Industrie

Der Markdorfer Automobilzulieferer Weber Automotive hat ein Verfahren für faserverstärkte Kunststoffbauteile entwickelt, das Anfang 2007 in der Smart-Fortwo-Heckklappe Serienpremiere feierte.

Artikel in der Automobil-Industrie, Ausgabe 9/2007, News zur IAA

 

Eine Matrix aus Langfaserthermoplasten wird gezielt durch Stränge von Endlosfasern verstärkt, sodass daraus durch Warmumformung strukturelle, crashfeste Leichtbauteile enstehen. Mit einer Taktzeit für den Gesamtprozess von deutlich unter 60 Sekunden für ein Großbauteil mit Abmessungen von maximal 1000 x 1500 Millimeter ist das Verfahren großserientauglich. Als Beispiele präsentiert Weber eine Rücksitzlehne mit Gurtintegration, deren SOP für 2009 vorgesehen ist, sowie eine Studie für eine Roadster-Fahrgastzelle.

 

Gegenüber konventionllen Bauteilen sind die Teile bis zu 50 Prozent leichter. Kosten lassen sich senken durch die hochautomatisierte Fertigung sowie eine Funktionsintegration, beispielsweise von Beschlägen oder Funktionselementen. Da lediglich ein Werkzeug benötigt wird, eignet sich das Verfahren auch für Nischenanwendungen.

 

 

Produktionshalle Weber Automotive